Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie richtet man den Durchflussmesser beim Aufstellen am Besten aus?

In den meisten Fällen kann das Messgerät in beliebiger Ausrichtung aufgestellt werden. Sonderfälle sind:

  1. hohe Temperaturen, bei denen Sie den Durchflussmesser so aufstellen sollten, dass sich der Sender seitlich oder unterhalb des Messgeräts befindet. Sender mit Kühlrippen zur Wärmeabfuhr sind seitlich so zu befestigen, dass Luft zwischen den Rippen aufsteigen kann. Bei anderen Anwendungen für hohe Temperaturen verringert das Befestigen des Senders unterhalb des Durchflussmessers die Wärmemenge, die auf das Sendergehäuse übergeht.
  2. Wenn das Fluid oder das System aufgewühlte Blasen enthält, platzieren Sie am Besten den Durchflussmesser auf der Seite, wo die Blasen sind. Das Fluid kann durch den Durchflussmesser hindurch aufwärts fließen. Auch das Fließen in umgekehrter Richtung von oben nach unten ist möglich, damit die Blasen sich nicht in den Messkammern ansammeln.

Benötige ich Durchfluss-Gleichrichter?

Turbulenzen im Flüssigkeitsstrom haben auf Verdrängungsmessgeräte keinen Einfluss. Darf ich das Messgerät in der Nähe von Pumpen, Ventilen oder Rohrverzweigungen aufstellen? Die Verdrängung pro Umdrehung des Durchflussmessers ändert sich nicht. Für keine der beiden Strömungsrichtungen sind gerade Leitungen erforderlich.

Welche Filtergröße benötige ich vor dem Eintreten in den Durchflussmesser?

Unsere empfohlene Filtrierung beträgt für die Kolbenserie 10 µ und für die Zahnrad-Serie 15 bzw. 30 µ. Für die Schraubenspindelzähler-Serie lautet die Empfehlung 150 µ (100 Maschen). Bei Fluiden mit hoher Viskosität müssen Sie sich u. U. von dieser Spezifikation lösen, um einen akzeptablen Druckabfall in Ihrem System aufrechtzuerhalten. Halten Sie die engen Toleranzgrenzen ein, die für das Durchströmen des Messgeräts gelten. Vermeiden Sie zudem jegliche Verunreinigung. Falls es in Ihrem Arbeitsbetrieb zu Verunreinigungen kommt, behalten Sie die empfohlene Filtrierungsstärke bitte bei.

Wie häufig sind Durchflussmesser von Max zu eichen (kalibrieren)?

Wir verlangen von unseren Kunden nicht, dass sie ein bestimmtes Kalibrierungsintervall einhalten. Viele Kunden haben im Rahmen ihrer Qualitätssicherung ein Intervall von 1 Jahr eingerichtet. Andere wiederum haben ein Stichprobenverfahren eingeführt, mit dem sich der Durchflussmesser im eingebauten Zustand prüfen lässt. Ausgebaut werden muss er nur dann, wenn die Stichprobendaten eine Verletzung der Toleranzgrenze ergeben.

Was kostet ein Durchflussmesser von Max Machinery?

Der Preis eines Verdrängungs-Durchflussmessers von Max richtet sich nach der Größe der zu messenden Rohre/Leitungen. Die verschiedenen Ausgabeoptionen und andere Auswertungen von Durchflussdaten sind bei jeder Bestellung individuell. Die folgende Darstellung gibt einen Überblick über die Preise.

Preistabelle Durchflussmesser – Preise für Durchflussmesser von Max

Jeder Durchflussmesser von Max besitzt eine vom „National Institute of Standards and Technology (NIST)“ rückverfolgbare Eichung, die den vollständigen Bereich von 100:1 abdeckt. Überprüfbare Genauigkeiten zum Verbessern von 0,3 % des Messwerts.

Nehmen Sie bezüglich eines konkreten Kostenvoranschlags, der auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist, bitte Kontakt mit uns auf.

Wandeln analoge Sender ein ausgegebenes Impulssignal in ein analoges Signal um?

Nein, das analoge Signal wird direkt von der Software des Senders erzeugt. Grundlage der Senderserie 290 von Max ist ein hoch auflösender Positionssensor. Mehrere tausendmal pro Sekunde erfasst der Positionssensor die Rotation des Durchflussmessers. Je nach Verdrängung des Messgeräts und dieser kleinen Menge an Vorwärtsbewegung kann der Sender eine unmittelbare volumetrische Durchflussrate berechnen.

Wie bringe ich einen stromziehenden Sender dazu, Impulse von 12 V oder 24 V anstelle von 5 V zu erzeugen?

Max bietet eine Variante von Sendern des Modells 295. Diese besitzt einen Transistorausgang, bei dem (ausgelöst von der Software) die Signalleitung mit der Hauptleitung (Common) verbunden wird. Bitte sehen Sie in der Einbauanleitung nach. Diese finden Sie auf der Seite „Technische Dokumente“. Dort erfahren Sie, wie Sie über den Stromkreis Impulsspannungen bereitstellen können. Diese sind mit den Spannungen, die 5 V-Impulse normalerweise liefern, identisch.

Was ist der Unterschied zwischen „ Messwert-Genauigkeit” und „Genauigkeit im Verhältnis zum Wertebereich“?

Diese beiden Modi sind nur dann identisch, wenn das Messgerät den maximalen Wertebereich ausnutzt. Wenn die Genauigkeit eines Messgeräts auf dem Prozentsatz seines vollständigen Messwertbereichs basiert, ist der Fehler ein fester Wert. Wenn z. B. ein Fehler von 0,5 % des Wertebereichs auftritt, liegt dieser bei Geräten mit 100 L./Min. bei +/- 0,5 L/Min. Es handelt sich hierbei um eine permanente Ungenauigkeit, d. h.: Der Fehler von 0,5 L./Min. entspricht einem um so größeren Prozentsatz, je weiter Sie sich vom vollständigen Wertebereich entfernen. Bei 50 L./Min. beträgt das Fehlerrisiko 1 %. Bei 10 L./Min. liegt die Fehlerwahrscheinlichkeit bei 5 %. Falls das Gerät jedoch einen Fehler als Prozentsatz des tatsächlichen Durchflusses ausdrückt, dann entspricht ein Fehler von 0,5 % bei 10 L./Min. nur +/- 0,05 L./Min. – eine Verbesserung um das Zehnfache.

Error graph of meter accuracy % of full scale vs % of reading

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bedeutet Regelverhältnis?

Das Regelverhältnis ist ein Maß für den Arbeitsbereich des Messgeräts. Wenn Sie die oberste Durchflussrate durch das Minimum teilen, ist die von Ihnen ermittelte messbare Durchflussrate ein Wert, der sich i. d. R. als 3:1, 10:1 oder auch 100:1 ausdrücken lässt (in Worten: einhundert zu eins). Je größer das Verhältnis, desto breiter der Betriebsbereich des Geräts. Messgeräte, die ihre Genauigkeit nicht beibehalten können, werden häufig so spezifiziert, dass ihr Betrieb in einem Bereich von 3:1 erfolgt. Geräte mit höherer Präzision behalten ihre Genauigkeit bei und können als 200:1 oder 1000:1 spezifiziert werden. Dank eines derart großen Bereichs ist es möglich, dasselbe Messgerät sowohl für Messungen mit 10 L/Min. als auch für solche mit 10 ml/Min. zu verwenden.

Was bedeutet „dither“, und wie wirkt sich „dither“ auf die Durchflussmessung aus?

„Signal Dither“ ist eine mögliche Quelle von Messfehlern. Dieses „Signalzittern“ tritt auf, wenn ein Messgerät ein Messergebnis ausgibt, wenn eigentlich kein Durchfluss messbar ist. Dies ist i. d. R. zu beobachten bei niedrigem Durchfluss oder Null-Durchfluss. Wenn das Messgerät die Vibration oder die Bewegung der pulsierenden Flüssigkeit falsch interpretiert, gibt es für den Ist-Wert der Durchflussrate einen zu hohen Wert aus. Um diesen Fehler vorab zu vermeiden, muss der Durchflussmesser die Strömungsrichtung feststellen und die Änderung im Durchfluss abpuffern oder ignorieren. Zu den hierbei eingesetzten Verfahren zählt die Phasenverschiebung bei der Ausgabe. Diese erzeugt einen wechselnden (alternierenden) A-Impuls und anschließend einen B-Impuls. Wenn das Messgerät zu „zittern“ beginnt, wird bei dieser Ausgabe die Impulsphase umgekehrt oder ggf. eine Spitze von „A“-Impulsen erzeugt. Spezielle elektronische Anzeigen, die zwei Eingangssignale empfangen, können die fehlerhaften Signale ignorieren. Zur Vereinfachung nutzen Sender von Max ein ausgeklügeltes Abtastsystem, das die Position des Messgeräts aufzeichnet und das Signalzittern erfasst, bevor die zugehörige Frequenz ausgegeben wird.

Warum kann man (außer bei Modell 234) kein Wasser durch den Durchflussmesser laufen lassen?

Bei nahezu allen Durchflussmessern von Max berührt beim Durchfluss Metall anderes Metall. Wenn ein nicht schmierendes Fluid oder komprimiertes Gas die Leitung durchfließt, besteht Gefahr, dass die jeweiligen Oberflächen aneinander scheuern. Es werden zudem Edelstahl-Kugellager mit hohem Kohlenstoffanteil in den Durchfluss getaucht. Diese sind anfällig für Rost, falls sie Wasser und Luft ausgesetzt werden. Das Messgerät des Modells 234 bildet für diese Einschränkung die Ausnahme, da sie Graphit-ähnliche Kolben besitzt und ohne Kugellager im Fluidstrom auskommt. Dank dieser Konstellation ist weder Scheuern noch Rost ein Thema.

Wie verhalten sich die Teilenummern zu den Funktionen und Optionen des Messgeräts?

Für die Kolben-Messgeräte: 21X-311-000
Die ersten 3 Ziffern:              Messgerätgröße: 213, 214, 215
4. Ziffer:                               Druckwerte: 3 oder 4 für 1.000 psi, 6 für 3.000 psi, 5 für 7.250 psi     
5. Ziffer                                Rohrverbindung: 1 für NPT, 8 für Krümmersockel, 9 für SAE-Anschlüsse
6. Ziffer:                               Senderverbindung: 1 für die Serie 270 und 290, 0 für Modell 284 (ausgelaufen), 3 für Modell 286 (ausgelaufen)
Die letzten 3 Ziffern:             O-Ring-Material: 000 für Viton, 72x für Teflon, 71X für Neopren

(Weitere Varianten sind erhältlich; bitte wenden Sie sich telefonisch an Max Machinery, wenn Sie Fragen zu dieser Liste haben.)
               
Für die Messgeräte mit Schraubenspindelzähler: 241-221-000
Die ersten 3 Ziffern:              Messgerätgröße: 241, 242
4. Ziffer:                               Verwendete Werkstoffe: 2 für Edelstahl, 3 für zusätzliche Anschlüsse für elektrische Heizelemente
5. Ziffer:                               Druckwerte: 2 für 500 psi (34,5 bar), 3 für 500 psi mit Aufzeichnung der Flüssigkeitswärme
, 6 für 3500 psi (241 bar), 7 für 3500 psi mit Begleitheizung
6. Ziffer:                               Senderverbindung: 1 für Sender der Serie 270 und 290, 4 für Sender des Modells 289
Die letzten 3 Ziffern:             O-Ring-Material: 000 für Viton, 72x für Teflon

(Weitere Varianten vorhanden; bitte wenden Sie sich an Max Machinery, wenn Sie Fragen zu dieser Liste haben.)
 
Für die Zahnrad-Messgeräte mit eingebauten Sendern: G015HS11NA/P11N/1
Die ersten 4 Ziffern:             Messgerätgröße: G004, G015, G045, G105, G240
5. Ziffer Druckwerte:            H für 6.000 psi (414 bar)
6. Ziffer:                              Verwendete Werkstoffe: S für Edelstahl
7. Ziffer:                              Rohrverbindung: 1 für NPT, 2 für SAE
8. Ziffer:                              O-Ring-Material: 1 für Viton®, 3 für Teflon®, 5 für Perfluoro
9./10. Ziffer:                       Optionen: NA für nicht zutreffend, HT für Begleitheizung
11. Ziffer:                            Senderausgang: P für Impuls, A für analog, Q für Phasenverschiebung
12. Ziffer:                            Elektrische Verbindung: 1 für Turck® Stecker (5-polig), 2 für Explosionssicheres Gehäuse
13. Ziffer:                            Temperaturbereich: 1 = bis 90 °C, 2 = bis 155 °C
14. Ziffer:                            Stromversorgung:             A für Stromausgangssender mit 24 V im Gleichspannungsbetrieb
                                                                                  B für Stromausgangssender mit 12 V im Gleichspannungsbetrieb  
                                                                                  C für Spannungsausgangssender mit 24 V im Gleichspannungsbetrieb
                                                                                  D für Spannungsausgangssender mit 12 V im Gleichspannungsbetrieb
                                                                                  N für Impulssender mit 5 bis 30 V im Gleichspannungsbetrieb 
                                                                                  S für Impulssender mit einem Strom ziehenden Ausgang

 
Bez. nicht in der Liste enthaltener Varianten sowie bez. Modellnummern für Sender wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Sind Sender zwischen Messgeräten austauschbar?

Am Besten stellt man sich den Sensor als eine Kombination aus Messgerät und Sender vor. Wartung und Eichung im Set ist i. d. R. die beste Lösung. Falls es jedoch erforderlich wird, einen Sender im Feld zu ersetzen, achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Messgerät und Sender korrekt aufeinander abgestimmt werden. Es bestehen verschiedene Alternativen für das rotierende Teil innerhalb des Messgeräts. Jede Sender-Produktfamilie reagiert ausschließlich auf Geräte der jeweils zugehörigen Messgerät-Produktfamilie. Darüber hinaus gibt es Änderungen in Phasen und Skalierung. Diese sollten Sie mit einem Techniker von Max besprechen, um von einer optimalen Messgerätleistung zu profitieren.

So hat sich Max Machinery einen Namen gemacht: durch hilfreichen und freundlichen Service. Wenn Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage gefunden haben, rufen Sie uns einfach an – zwischen 6:30 und 17 Uhr (UTC -8:00). Wir helfen Ihnen gerne weiter. Darüber hinaus kann Ihre Frage in diese Liste aufgenommen werden und u. U. auch anderen weiterhelfen. Vielen Dank.